„Ox & Esel“ bleiben im Stall

„Ox & Esel“ bleiben im Stall

Die Freilichtbühne Porta hat ein weiteres Corona-Opfer zu beklagen. „Ox & Esel“ haben in diesem Jahr keinen Ausgang bekommen und müssen ein Jahr im Stall verharren, bevor sie dann im kommenden Jahr ins Rampenlicht treten dürfen.

Weihnachts-Familienstück fällt aus „Auch wenn dieses Opfer nur kultureller Natur ist, schmerzt es die Beteiligten. Wir lagen gut in der Zeit und die Inszenierung war auf einem guten Weg, alle hatten Spaß und Freude an der Arbeit, obwohl in den letzten Probentagen im Oktober zu erahnen war, dass die Produktion ob der steigenden Corona-Fallzahlen ein jähes Ende zu befürchten hatte. Eine riesige Portion Optimismus und die gute Laune haben wir uns lange bewahrt“, sagt Astrid Volkmann vom Presseteam der Freilichtbühne Porta Westfalica e.V., die gleichzeitig Teil der Stall-WG war. Mit der Einstellung des Probenbetriebs Anfang November war jedoch klar, dass das bisher Erarbeitete in diesem Jahr nicht zur Aufführung kommen wird, da die Freilichtbühne Porta ein Amateurtheater ist und die Probenarbeit nicht der Berufsausübung dient. „Eine Proben-Ausfall-Quote von 50 Prozent macht es uns leider unmöglich, am 4. Dezember eine Premiere in gewohnter Qualität auf die Bühne zu bringen“, erläutert Astrid Volkmann. Damit die bereits investierte Arbeit nicht umsonst war, wird das Ensemble im kommenden Jahr daran anknüpfen. „Unser Wunsch ist es, im Winter 2021 „Ox & Esel“ aus dem Stall und auf die Bühne des Stadttheaters lassen – und dann hoffentlich wieder unter normalen Umständen.“ Bei aller Enttäuschung verliert das Team der Freilichtbühne Porta nicht aus den Augen, dass es andere Kulturschaffende härter trifft. Es ist ja so, dass wir mit unserem Engagement an der Freilichtbühne Porta nicht unseren Lebensunterhalt bestreiten müssen. Für uns ist es ein lieb gewonnenes Hobby, in das wir viel Zeit und Herzblut investieren, das wir aber gerade nicht ausüben können. Andere Bereiche im Unterhaltungs- und Veranstaltungssektor trifft es derzeit wesentlich härter und Existenzen sind bedroht“, macht Astrid Volkmann deutlich und hofft für alle Betroffenen auf Durchhaltevermögen und einen langen Atem.

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